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DIE GROSSE | Kunstausstellung
In Düsseldorf findet einmal jährlich DIE GROSSE statt. Früher wurde sie als Große Kunstausstellung Düsseldorf oder als Große Kunstausstellung NRW bezeichnet, aber heute ist sie einfach nur noch DIE GROSSE. Es handelt sich um eine internationale Kunstausstellung sowie Kunstmesse, zu der jährlich Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichen Kunstrichtungen in das Museum Kunstpalast und das NRW-Forum eingeladen werden. Sie wird als die bedeutendste Kunstausstellung Deutschlands angesehen, die von Künstlern für Künstler organisiert wird. Wir Düsseldorfer*innen haben sie früher Weihnachtsausstellung genannt. Erst nach dem Umbau des Kunstpalastes wurde die Ausstellung in die Sommermonate verlegt.
Der Veranstalter ist der im Jahr 1898 in Düsseldorf gegründete Verein zur Durchführung von Kunstausstellungen: https://vddk1844.de.
Fritz Roeber gründete im Jahr 1898 diesen Verein zur Durchführung von Kunstausstellungen, um regelmäßig bedeutende Kunstausstellungen in einem eigens dafür zu errichtenden Ausstellungsgebäude, dem heutigen Kunstpalast, abzuhalten. Damit sollte die Kunstentwicklung in Düsseldorf gefördert werden.
Er wurde am 31. Mai 1900 offiziell gegründet. Bis heute hat der Verein seinen Sitz im Künstler-Atelierhaus Sittarder Straße 5 in Düsseldorf. Er führt DIE GROSSE von Beginn an durch und stellt eine Jury zusammen, die außerdem den Kunstpreis der Künstler jedes Jahr auslobt. Dafür garantiert ihm die Satzung der Stiftung des Museums Kunstpalastes das Recht, jedes Jahr seine eigene Kunstausstellung zu veranstalten.
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DIE GROSSE | Kunstpalast | Ehrenhof 4-5, Düsseldorf
https://www.diegrosse.de
Kunstachse | SKULPTUR D-88
Das Kunstprojekt ‚Skulptur D-88‘ fand von Mai bis Oktober 1988 im Rahmen der 700-jährigen Feier der Stadt Düsseldorf in öffentlichen Räumen statt. Düsseldorfer Künstler*innen schenkten damit der Stadt einen Beitrag zum Jubiläum. Mehr als 40 Kunstwerke befanden sich im Freien auf einer 1,5 Kilometer langen Strecke (vom Heinrich-Heine-Platz über den Grabbeplatz, den Eiskellerberg, und durch die Tonhallenunterführung (damals noch neu) bis hin zum Ehrenhof). Damit schafften die teilnehmenden Künstler*innen eine kostenlose Open-Air-Ausstellung, an der jedermann teilnehmen konnte. Die Künstler*innen nahmen dafür kein Honorar.
Ähnliche Projekte finden wir nur in Münster https://skulptur-projekte.de . ‚Skulptur Projekte‘ finden alle 10 Jahre statt. Im Jahr 2027 ist es wieder so weit.
Organisiert wurde die Skulptur D-88 von dem Bildhauer Peter Schwickerath https://peterschwickerath.de und Günther Cremers *1928 – † 2004, ein deutscher Maler und Grafiker, der mit meiner Lieblingsbildhauerin Hannelore Köhler verheiratet war.
Veranstaltet wurde das Kunstprojekt vom Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen e.V.: https://www.diegrosse.de/was-ist-die-grosse/ und durch die Stadt Düsseldorf, das Land NRW, sowie einige Sponsoren finanziert.
Von der großen Kunstachsen-Ausstellung „Skulptur D-88“ sind nur wenige Objekte dauerhaft an ihren Orten verblieben. Die mir bekannten von noch verbliebenen Kunstwerken in Düsseldorf sind:
– Mutter von ‚Menschen im Straßenraum‘ (es waren 3 Figuren: Vater, Mutter und Kind) | Künstler: Karl Bobek
– Ausklang | Künstler: Sohei Hashimoto
– Häuser für Tiere | Künstler: Wolfgang Kliege
– Großmutter Erde | Künstler: Sandro Anatol
– o.T. | Künstler: Ernst Hesse
Vier davon befinden sich rund um das Ehrenhof-Gelände.
© Abbildung:
Logo vom Katalog: Skulptur D-88,
Kunstwerke: Ausklang von Sohei Hashimoto, Häuser für Tiere von Wolfgang Kliege, Großmutter Erde von Sandro Anatol.
© Text: Katalog: SKULPTUR D-88 | Wikipedia
KreuzherrenEcke
Während der Kunstsafari „Fluxus bis Punk, die Ratinger Straße“ kommen wir an der kleinsten Kneipe (ca. 30 qm) Düsseldorfs, dem Kreuzherreneck oder der KreuzherrenEcke, vorbei.
Eine Kneipe, wie ein Wohnzimmer. Ein Ort, an dem es nur harten Stoff gibt. Oder das Haus der 1.000 Schnäpse. Eine gewisse Trinkfreudigkeit muss schon vorhanden sein. Auf alle Fälle Kult!
*„Der 12. Oktober 1954 war die Geburtsstunde der KreuzherrenEcke. Von Beginn an war dieser „Schnapsausschank“ ein Treffpunkt der Künstler, Schriftsteller und der sogenannten Originale.“ Bis in die 2000er Jahre zählten sie zur Stammkundschaft.
Zur Kultkneipe hat es der Gastwirt Zokker (Hans Peter Hubert-Leisten) gemacht, der den Schnapsausschank von 1958 bis ca. 2000 führte. Während dieser Zeit nannten die Stammgäste das Kreuzherreneck auch Bobby. Es war der Spitzname des langjährigen und imposanten Kellner Johann Franz von Boekum.
Es wurde dort oft und viel gefeiert. Fanden darin Konzerte statt, standen die Bands entweder am Fenster auf einem kleinen Podest, in der Mitte des Raums oder auf der Theke. Es gab immer viel zu viele Zuhörer*innen, die sich direkt vor der Band oder auf den Bänken und Tischen befanden. Wenn niemand mehr hineinpasste, eben draußen auf der Straße.
Meine Zeit dort war Anfang der 90er Jahre, als dort die „Heavy Gummis“ spielten und mit ihren schrägen Instrumenten (Akkordeon, Gitarre, Besenstielbass und Waschbrett) und Liedern die kleine Kneipe zum Kochen brachten.
Viele neue Gastwirte haben das Lokal übernommen, nachdem der beliebte Gastwirt Zokker aufhörte und später (2917) starb. Manche hofften weiterhin, dass dieses „Juwel“ am Ende der Ratinger Straße, der Altstadt von Düsseldorf, erhalten bleibt.
Ort:
KreuzherrenEcke, Altestadt 14 / Ecke Ratinger Straße
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Zitate:
*1 Website: https://kreuzherrenecke.info
Foto:
Zokker vorm KreuzherrenEck
© Fotograf: Gernot Schwarz, Duisburg | >> facebook
Infos:
Die Heavy Gummis haben sich getrennt. Der zweite Teil der alten Truppe heisst Fischgesichter.
>> www.heavygummi.de
>> www.fischgesichter.com
OFF-Räume | Herbst 2026
Gemeinsam erkunden wir individuelle Kunsträume.
Zeitgenössische Kunst hautnah!
Sich umsehen, Fragen stellen, sich austauschen – in sympathischer Runde unter kundiger Leitung.“Ein Angebot der VHS Düsseldorf, mit mir als Dozentin.
Anmeldung: >> https://vhs.duesseldorf.de/
Wir zeigen Gesicht für unsere Gaslaternen.
Die Düsseldorfer Gaslaternen sind ein Denkmal von nationaler Bedeutung, weltweit einzigartig und ein tolles Alleinstellungsmerkmal. Weltweit hat keine andere Stadt ein so großes Gaslaternen-Netz. In 44 der 50 Stadtteile beleuchten sie die Wohnstraßen mit ihrem charmanten, sanften Licht. Seit 5 Generationen werden sie erhalten und haben zwei Weltkriege & Ela überstanden. Sie sind 177 Jahre alt, ein wichtiges Wahrzeichen unserer Heimatstadt.
Unsere Gaslaternen gehören zu Düsseldorf wie Fortuna und unser Altbier.
Trotzdem – trotz Denkmalschutz und gegen den Protest Tausender Düsseldorfer – haben die politisch Verantwortlichen Düsseldorfs begonnen, sie abzureißen und fügen der einstigen Kunst- und Kulturstadt damit einen unfassbar großen kulturellen Schaden zu. Das ist eine Ressourcen-Verschwendung und Wegwerfmentalität, die sich heutzutage verbietet und die auch von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz kritisiert wird:
Lassen Sie die Zerstörung dieses außergewöhnlichen Denkmalschatzes von nationaler Bedeutung nicht zu!
> Dr. Steffen Skudelny,
Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz“<
Infos:
www.gaslicht.de
Barbara Schmitz | Dipl. Grafik-Designerin
www.barbara-schmitz.de
© Fotos und Text: Barbara Schmitz
Auf Kunstsafari gehen :-)
„Geh mit mir auf Kunstsafari und lerne Düsseldorf
auf eine sehr persönliche Art und Weise kennen.“
Düsseldorf hat eine tolle Galerie- und Museumsszene, und eine in ganz Europa bekannte und beliebte Kunstakademie. Viele namhafte und international anerkannte Künstler:innen haben an der Kunstakademie studiert, und leben und arbeiten in Düsseldorf.
Es sind jedoch die Malerei, das Foto oder die guten alten Fluxus-, Happening- und Zero-Zeiten, die im Düsseldorfer Kunst-Rampenlicht stehen.
Unsere Skulpturen, Büsten und Denkmäler im Freien bleiben bis auf einige Ausnahmen oft unentdeckt. Sie gehören selbstverständlich zum Stadtbild dazu – sind fester Bestandteil davon. Sie schlummern, selten beachtet, weil sie einfach schon immer da waren, vor sich hin.
„Wenn man sich jedoch auf den Weg macht, das Herz und die Augen für unsere Kunst im öffentlichen Raum öffnet, ist man oftmals sehr überrascht, was es alles Tolles und Interessantes zu entdecken gibt.“
Jede Kunstsafari ist eine spannende Reise zu unseren Kunstwerken im öffentlichen Raum. Alle Arbeiten stehen mit unserer Stadt in enger Verbindung und erzählen nicht nur etwas über die Kunstwerke und über den Künstler selbst, sondern auch ganz viel über unsere wunderbare Stadt Düsseldorf.
Hallo, ich bin Euer Guide.

Ich – Petra Bach – bin Düsseldorferin durch und durch. Ob Großeltern, Eltern oder Jugendfreunde. Wir alle sind Düsseldorf. Schon als Schülerin fuhr ich täglich mit der Bahn an der Kunstakademie vorbei und wusste: Da will ich hin!
Es hat ein wenig gedauert, aber auf Umwegen habe ich es dann endlich als Studentin an der Kunstakademie geschafft, nur um herauszufinden, dass meine Fähigkeiten woanders liegen: Ich wurde 1994 eine der ersten Kulturmanager*innen Nordrhein-Westfalens.
Am 02.01.1995 habe ich mich als freiberufliche Kulturmanagerin für den Bereich der bildenden Kunst selbstständig gemacht.
Meine erste Agentur hieß KOMPRA.
Mein erstes Projekt war die ARTBAHN.
Meine größten Herausforderungen waren KIÖR-PROJEKTE.
Meine langjährige Leidenschaft ist und bleibt: ARTANDBUTTER.
30 Jahre Erfahrung als Kulturmanagerin, eine enorm große Portion Liebe zur Kunst und zu meiner Heimatstadt Düsseldorf stecken in meinen Kunstsafaris, die seit April 2023 am Start sind.
Interesse an einer Tour? So geht‘s!
Haben Sie Interesse an einer privaten und individuellen Führung?
Egal ob aus Interesse, als Betriebsausflug, Geburtstag oder Jubiläum.
Ich freue mich auf Ihre Anfrage und berate Sie gerne.
Schreiben Sie mir eine
E-Mail | mail@petrabach.de.
Ich melde mich dann schnellstmöglich bei Ihnen.
Kosten |
– bis 10 TN: 150,00 €
– ab 11 TN: nach Absprache
Das sagt ZOO:M >>
>> ZOO:M E-MAGAZIN für Düsseldorf |13.06.2025!
FRIDA! UND PEGGY!
„PEGGY“, ein neuer Roman über das Leben der Kunstmäzenin Peggy Guggenheim, erschien im Mai 2025. Also noch ganz frisch.
Auf der Rückseite steht der wundervolle Satz von Peggy Guggenheim:
„DU MUSST BEGREIFEN, WIE UNGEWÖHNLICH DEIN LEBEN IST.“










